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Pflege BAHR Versicherungen im Vergleich

Pflege Bahr - staatlich geförderte Pflegeversicherung
Aktuell ist die staatliche Förderung von 5 Euro monatlich in aller Munde - darüber hinaus wird gerne vergessen, dass es nach wie vor viele Produkte im Bereich der Pflegezusatzversicherung gibt, welche nicht staatlich gefördert werden. Der Grund dafür ist die Gesundheitsprüfung, die in den "normalen" Tarifen ohne Förderung durchgeführt wird - durch eine gezielte Risiko-Selektion kann der Versicherer in einem Tarif mit Gesundheitsprüfung die generelle Beitragskalkulation deutlich günstiger vornehmen als bei den staatlich geförderten Pflege-Bahr-Tarifen. Die generellen Vertragsmodalitäten (z.B. Wartezeiten, Beitragsbefreiung, etc.) sind bei den staatlich geförderten Produkten meist relativ schlecht - mit Ausnahme des Münchener Verein - so dass für einen gesunden Menschen im Regelfall ein normaler Tarif ohne Förderung die sinnvollere Alternative ist, sofern er die Gesundheitsprüfung übersteht.

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Tarife ohne Förderung

Pflege Bahr Tarife
AnbieterMuenchener-Verein Pflegeversicherung LogoBarmenia Pflegeversicherung LogoSignal-Iduna Pflegeversicherung LogoAXA Pflegeversicherung LogoAllianz Pflegeversicherung LogoUKV Pflegeversicherung Logo
TarifnameDeutsche Privat PflegeDFPVPflegeBAHRPflege-BahrPZTG02FörderPflege
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Angebot
Monatsleistung
Pflegestufe 0
flexibel 10% 10% 10% 10% 20%
Pflegestufe I
flexibel 30% 30% 30% 30% 20%
Pflegestufe II
flexibel 60% 70% 70% 60% 40%
Pflegestufe III
flexibel 100% 100% 100% 100% 100%
Allgemeine Tarifbedingungen
Wartezeit 3 Jahre 5 Jahre 5 Jahre 5 Jahre 5 Jahre 5 Jahre
Wartezeitverzicht bei Unfall ja ja ja nein ja ja
Einmalzahlungen
Ja Ja Ja Ja Ja Ja
Häusliche Pflege
durch Laien
ja ja ja ja ja ja
Beitragsfrei
im Pflegefall
ja nein nein nein nein nein
Leistung
europaweit
Ja Ja Ja Ja Ja Ja
Dynamik ohne
Gesundheitsprüfung
ja eingeschränkt ja nein ja nein
Gesundheitsfragen
sehr einfach keine keine keine keine keine
Tarifbedingungen
Kundenbroschüre
(281 kB)
Kostenloses Angebot für eine Pflege Bahr Tarif anfordern
Anbieter Muenchener-Verein Pflegeversicherung Logo Barmenia Pflegeversicherung Logo Signal-Iduna Pflegeversicherung Logo AXA Pflegeversicherung Logo Allianz Pflegeversicherung Logo UKV Pflegeversicherung Logo
Tarifname Deutsche Privat Pflege DFPV PflegeBAHR Pflege-Bahr PZTG02 FörderPflege
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Angebot
Ab dem nächsten Jahr ändern sich in einem oder mehreren Tarifen die Beiträge - die Änderungen sind gültig ab dem 1.1. des nächsten Jahres und betreffen auch jetzt abgeschlossene Tarife

Pflege Bahr - bis zu 60€ staatliche Förderung

Die staatlich geförderte Pflegeversicherung wird seit 2013 in Deutschland angeboten - benannt wurde diese Art der Pflegezusatzversicherung nach dem damaligen Gesundheitsminister Daniel Bahr (deswegen "Pflege Bahr"). Gefördert werden private Zusatzversicherungen, welche gewisse Voraussetzungen erfüllen mit 5 Euro monatlich, maximal also 60 Euro im Jahr. 

Voraussetzungen für die staatliche Förderung beim Pflege-Bahr:

  • --> Abschluss für Personen ab dem 18. Lebensjahr
  • --> Leistung in allen Pflegestufen PS 0 - PS III
  • --> Leistung in Pflegestufe III mindestens 600 €
  • --> Leistung in Pflegestufe II mindestens 30%, in PS I mindestens 20%, in PS 0 mindestens 10%
  • --> Eigenanteil des Versicherten monatlich mindestens 10€
  • --> keine Leistungsausschlüsse oder Risikozuschläge (keine Gesundheitsprüfung)

 

Kritik am Pflege-Bahr:

Der Ansatz, die private Pflegevorsorge zu fördern, ist sicherlich gut und sinnvoll. Für Personen ab einem Alter von etwa 40 Jahren, bietet der Pflege-Bahr jedoch nur eine Mindestabsicherung mit relativ niedrigen Leistungen zu teilweise relativ hohen Beiträgen - vergleicht man die staatlich geförderte Pflegeversicherung mit normalen Policen, so stellt man fest, dass alle Anbieter aufgrund der fehlenden Möglichkeit einer Risikoprüfung schon von vornherein eine Art Puffer in ihre Pflege-Bahr Versicherungen einkalkulieren. Wir empfehlen daher, vor Vertragsabschluss einen Pflegeversicherung Vergleich zu machen und auch Tarife ohne Förderung einzubeziehen - für gesunde Menschen ist das häufig die sinnvollere Alternative.