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  • Die besten Pflegezusatzversicherungen im Test
  • Alle Testsieger aus Stiftung Warentest 10-2017
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Pflegeversicherungen Test 2017

Sie suchen einen Pflegezusatzversicherung Vergleich? Sie wissen nicht, für welche Krankenzusatzversicherung Sie sich letztlich entscheiden sollen? Dann sind Sie hier genau richtig. In unserer Übersicht zum Thema Pflegezusatzversicherungen haben wir uns mit verschiedenen Testmagazinen beschäftigt. Hier finden Sie die Testergebnisse der Testzeitschriften Finanztest 10-2017 (Stiftung Warentest), Ökotest und Focus Money, die alle in regelmäßigen Abständen verschiedene Versicherungsthemen, u.a. auch die private Pflegezusatzversicherung in ihren Tests genau unter die Lupe nehmen.


Pflegeversicherung Test von Stiftung-Warentest (11-2017):

Pflegegeld Stiftung Warentest - Mai 2015

Die Stiftung Warentest hat das Thema Pflegezusatzversicherung aktuell in ihrer Ausgabe 11-2017 untersucht. Dabei wurden insgesamt 31 verschiedene Pflegetagegeldtarife auf ihre Leistungsstärke hin untersucht. Bewertet wurden von Finanztest nur solche Pflegezusatztarife, wo der Pflegebedürftige sowohl bei ambulanter als auch bei stationärer Pflege in allen 5 Pflegegraden Leistungen erhält. 

Bewertet hat die Stiftung Warentest in ihrem Pflegezusatzversicherung Test insgesamt zwei verschiedene Modellfälle. Untersucht wurden diesmal ausschließlich Tarife ohne staatliche Förderung in zwei verschiedenen Altersgruppen, 45 Jahre und 55 Jahre.

Wurden 2015 noch viele Tarife mit staatlicher Förderung (Pflege Bahr) untersucht, hat sich Finanztest diesmal ausschließlich auf Tarife ohne Förderung beschränkt. Nur konsequent, wenn man bedenkt, dass auch die Test von Stiftung Warentest eher abraten von den staatlich geförderten Varianten. Zu teuer und zu anfällig für Beitragsanpassungen lautet deren Urteil zu staatlich geförderten Angeboten.

Wie schon 2015 hat Stiftung Warentest beim diesjährigen Pflegeversicherung Test in erster Linie das Preis-Leistungsverhältnis der einzelnen Angebote bewertet. Für jeden Musterfall wurde untersucht, wie viel Leistung für einen bestimmten monatlichen Beitrag in den 5 verschiedenen Pflegegraden geleistet wird. Das daraus ermittelte Preis-Leistungsverhältnis floss zu 80% in die Bewertung ein.

Wichtige Leistungsdetails, wonach sich die einzelnen Pflegetagegeld-Versicherungen unterscheiden (z.B. Dynamik ohne Gesundheitsprüfung, Sonderzahlungen, Wartezeitverzicht, europaweite oder weltweite Leistung, einfacher Nachweis der Pflegebedürftigkeit o.Ä.), wurden mit 20% in das Testergebnis einbezogen.

Stiftung Warentest empfiehlt den Einstieg in eine private Pflegeversicherung optimalerweise im Alter von "Mitte 50". Für Menschen, die schon im Alter von 45 Jahren eine langfristig gesicherte berufliche Situation haben und sicher sind, dass sie sich die Beiträge auf Dauer leisten können, empfiehlt Finanztest auch einen früheren Abschluss. "Sie zahlen dann niedrigere Beiträge und riskieren nicht, später wegen Erkrankungen abgelehnt zu werden" (siehe "Unser Rat" auf Seite 81 - Stiftung Warentest - Ausgabe November 2017)

 

Pflegeversicherung Stiftung Warentest - die Testsieger

Die Bestnote Sehr Gut konnte dieses Jahr nur von zwei Anbietern erreicht werden (Württembergische und DFV). Viele Angebote wurden immerhin mit "Gut" bewertet.

Die Pflegeversicherung Testsieger in dieser Untersuchung der Stiftung Warentest waren:

Pflegezusatzversicherung ohne staatliche Förderung:
- Württembergische PTPU (Note 1,2 bzw. 1,5)
- Hanse Merkur PA (Note 1,4 bzw. 1,6)

Kombitarife mit staatlicher Förderung
- Hanse Merkur PA + PB (Note 1,1 bzw. 1,7)
- Bayerische Beamtenkrankenkasse BBKK / Union Krankenversicherung UKV PflegePremium Plus und FörderPflege (Note 1,7 bzw. 1,9)
- DFV DFV-DeutschlandPflege Ergänzungsabdeckung und DFV-FörderPflege (Note 1,4 bzw. 1,9)

Diese Pflegezusatzversicherungen erreichten in den jeweiligen Modellfällen die besten Noten und können somit als die Testsieger des Pflegeversicherung Test bezeichnet werden

Einige andere Pflege-Tarife erhielten je nach Modellfall ebennfalls ein "Gut" im Pflegezusatzversicherung Test: 

- Allianz PZTB03, PZTE03, PZTA03 (Note 1,6 bzw. 1,7)
- DFV Deutschland-Pflege (Note 1,7 bzw. 2,0)
- Bayerische Beamtenkrankenkasse BBKK PflegePremium Plus (Note 1,9 bzw. 2,0)
- Union Krankenversicherung UKV PflegePremium Plus (Note 1,9 bzw. 2,0)
- AXA Flex-U 0/I/II/III (Note 2,0)
- Münchener Verein Tarif 430, 421, 422, 423, 430B, 495 und 490 (Note 2,4)

Hinweis: Dieser Test von Stiftung Warentest aus dem Jahr 2015 beinhaltet nur Pflegetagegeldversicherungen. Hier gibt es Informationen zum Pflegerentenversicherung Finanztest aus dem Jahr 2011

Einschätzung von Pflegeversicherung-Experten.de zur Untersuchung von FINANZTest:

Wir von Pflegeversicherung-Experten.de halten die Gewichtung der Testkriterien von Stiftung Warentest nicht für besonders gelungen. Wichtige Tarifmerkmale wurden von der Stiftung Warentest nur zu 20% in das Testergebnis mit einbezogen, wohingegen das Preis-Leistungsverhältnis zu 80% entscheidend für die Bewertung war. Das Problem an dieser Darstellung ist unserer Meinung nach, dass sich das Preis-Leistungsverhältnis der einzelnen Pflege-Tarife in Zukunft ändern kann, wenn Beitragsanpassungen notwendig sind. So kann ein ursprünglich billig kalkulierter Tarif in Zukunft möglicherweise stärkeren Anpassungsbedarf aufweisen, als ein Tarif, der von vornherein eher konservativ kalkuliert wurde. Tarife mit sehr guten und starken Leistungsaussagen sind im Pflegeversicherung Test von Finanztest teilweise etwas ungerecht bewertet worden, weil deren Beiträge natürlich höher liegen als Anbieter, die an vielen Punkten der Tarifbedingungen zu gunsten eines günstigeren Beitrages einsparen. Beispiele sind hier z.B. die Tarife PflegePremium Plus der UKV / BBKK oder der Tarif Universa PT-Premium, welche aus unserer Sicht deutlich leistungsstärker sind als andere Pflege-Tarife, die von Stiftung Warentest teilweise besser beurteilt worden sind. Diese Tarife finden Sie in unserem Pflegetagegeldversicherung Vergleich.


Pflegeversicherung Test von ÖKOTest (Ausgabe April 2015):

Pflegeversicherung Test von ÖKOTest (Ausgabe April 2015)

Kurz vor der Untersuchung in Finanztest erschien der Pflegezusatzversicherung Test der Testzeitschrift Ökotest, die ebenfalls in regelmäßigen Abständen diverse Finanz- und Versicherungsprodukte testet.

Bei Ökotest wurden in dieser Untersuchung insgesamt 104 Pflegetagegeld-Tarife von 24 Gesellschaften analysiert, die anhand von 3 Modellfällen (Kinder, 35 Jahre Einstiegsalter, 65 Jahre Eintrittsalter) verglichen worden sind.

Generelle Empfehlung von Ökotest: Sichern Sie sich möglichst frühzeitig ab. Wer sich schon in jungen Jahren mit einer Krankenversicherung absichert, zahlt deutlich weniger und ist schon früh gegen unerwartete Ereignisse (z.B. Unfall oder Schlaganfall) abgesichert (Ökotest 4-2015, Seite 126, rechte Spalte Das Testergebnis).

Die Pflege-Tarife wurden je nach Leistungsstärke in 6 verschiedene Ränge eingruppiert, wobei der 1. Rang das beste Testergebnis darstellt.

Bei den Erwachsenen erreichten nur zwei Tarife diesen 1. Rang: einerseits die Hanse Merkur PA (35jährige + 65jährige) und auf der anderen Seite der Tarif Württembergische PTPU (35jährige) - diese Tarife können damit als Testsieger bei Ökotest bezeichnet werden. Bei den Kindern wurden 3 Anbieter mit dem 1. Rang bewertet (Hanse Merkur, HUK-Coburg, LVM).

 

Zu den besten Anbietern zählten die folgenden Pflegetagegeldtarife:
- Hanse Merkur PA
- Württembergische PTPU

 

Andere Tarife, die von Ökotest ebenfalls gut bewertet worden sind (Einstufung nur im 2. und 3. Rang), u.a.:
-Central PflegePlus
-BBKK / UKV PflegePremium Plus
- HUK-Coburg PTPremium
- Allianz PZTB03 PZTA03 PZTE03

Einschätzung von Pflegeversicherung-Experten.de zum TEST von Ökotest:

Im letzten Pflegezusatzversicherungstest von Ökotest im Jahr 2011 wurde noch die reine Leistung der Tarife berechnet, was unserer Einschätzung nach durchaus sinnvoll war. Nun hat man sich offenbar ein Beispiel an Finanztest genommen und ebenfalls das Preis-Leistungsverhältnis bewertet. Genauso wie bei Finanztest ist hier unserer Einschätzung nach zu kritisieren, dass das Preis-Leistungsverhältnis immer eine Momentaufnahme darstellt. Kein Tarif kann gleichzeitig hohe Leistungen bieten, wenig kosten und beitragsstabil kalkuliert sein - es benötigt immer eine Symbiose dieser 3 Elemente um einen vernünften Tarif zu bekommen. Derartige Untersuchungen, die rein das Preis-Leistungsverhältnis in den Vordergrund stellen, senden dem Endverbraucher die falschen Signale.

Abgewertet wurden bei Ökotest zudem Tarife, die Wartezeiten vorsehen, keine Dynamik vor oder im Leistungsfall beinhalten.

 

Pflegtagegeldversicherung Test von Focus Money (Ausgabe Nr. 36 2011):